Dr. Peter Frühmann Gynäkologie und Geburtshilfe
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Die
Vielfalt der Verhütung

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Langfristig, sicher und östrogenfrei

Wie wirkt die Hormonspirale?

Die Hormonspirale wird wie eine Spirale angewendet, wirkt aber wie eine hormonelle Verhütungsmethode.
Es handelt sich um eine lokale Verhütungsmethode. Das heißt, dass die Hormonspirale ihre Wirkstoffe genau dort abgibt, wo sie benötigt werden. Dadurch kommt die Hormonspirale mit einer niedrigen Dosierung aus. Dies sorgt dafür, dass dein Hormonspiegel im Vergleich zu anderen hormonellen Verhütungsmethoden, wie zum Beispiel der Pille, niedrig bleibt.
Die Hormonspirale enthält das Gestagen Levonorgestrel und sorgt dafür, dass es gleichmäßig über mehrere Jahre hinweg an den Körper abgegeben wird.
Das Gestagen verhindert eine Schwangerschaft auf drei verschiedene Weisen:
Der Schleim im Gebärmutterhals verdickt sich, sodass für die Spermien eine Barriere entsteht. Falls doch Spermien in die Gebärmutter gelangen, lähmt die Hormonspirale ihre Beweglichkeit. Außerdem verringert die Hormonspirale den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, was es für Eizellen schwierig macht, sich einzunisten.

Wie wird die Hormonspirale angewendet?

Bevor die Hormonspirale eingelegt wird, wird dich dein Arzt gynäkologisch untersuchen. So kannst du sichergehen, dass keine medizinischen Gründe gegen das Einlegen der Hormonspirale sprechen. Das Einlegen geschieht am besten während deiner Tage, da dein Gebärmutterhals während dieser Zeit etwas geweitet ist.

Mit Hilfe eines dünnen Röhrchens führt dein Gynäkologe die Spirale in deine Gebärmutter ein und legt sie dort ab. Beim Herausziehen des Röhrchens entfalten sich die kleinen Seitenarme der Spirale. Sie verhindern, dass die Spirale verrutscht. Während des Einlegens spürst du, wenn überhaupt, nur ein kleines Ziehen. Anschließend kontrolliert dein Arzt, ob die Spirale auch richtig sitzt. Die Hormonspirale bleibt fünf Jahre in der Gebärmutter. Du bist über den gesamten Zeitraum vor einer ungewünschten Schwangerschaft geschützt.
Nach den fünf Jahren ist das Hormondepot aufgebraucht und die Spirale muss entfernt werden.

Am unteren Ende der Spirale sind 1-2 cm lange, ganz feine Rückholbändchen angebracht. Die machen das Entnehmen der Spirale sehr einfach. Auch das Herausnehmen der Spirale darf aber nur dein Arzt machen. Ein frühzeitiges Herausnehmen der Spirale ist übrigens jederzeit möglich.

Wie sicher ist die Hormonspirale?

Die Hormonspirale gilt als besonders sicheres Verhütungsmittel. Von 500 Frauen, die mit der Hormonspirale ein Jahr lang verhüten, wird durchschnittlich nur rund eine Frau schwanger.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Hormonspirale?

Da die Hormonspirale kein Östrogen enthält, ist sie für die meisten Frauen besonders gut verträglich. Sie verringert den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, dadurch fallen die Regelblutungen meist kürzer und schwächer aus.

Nach fünf Jahren mit der Hormonspirale bekommen nur noch wenige Frauen ihre Tage. Das ist ganz normal und muss dich nicht besorgen. Auch auf einen zukünftigen Kinderwunsch hat es keine Auswirkungen. Während der ersten Monate muss sich dein Körper an die veränderten Umstände gewöhnen. Das kann bedeuten, dass in den ersten drei bis sechs Monaten deine Tage etwas länger dauern, oder du Zwischenblutungen bekommst.
Weitere, seltene Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Brustspannen, unreine Haut oder Stimmungsschwankungen. Auch diese Nebenwirkungen flachen gewöhnlich nach den ersten paar Monaten stark ab.
Ein Verrutschen der Hormonspirale kommt erfahrungsgemäß nur in sehr seltenen Fällen vor.

Für wen eignet sich die Hormonspirale?

Die Hormonspirale eignet sich für dich, wenn du eine gut verträgliche, östrogenfreie Verhütungsmethode suchst, die dich langfristig und sorgenfrei vor einer Schwangerschaft schützt. Da die Hormonspirale fast in allen Fällen die Menstruation verkürzt und schwächt, hilft sie besonders Frauen, die an Menstruationsbeschwerden leiden.